Messerangriff auf 24-Jährigen in Köln Kripo prüft rassistisches Motiv

In Köln ist ein 24-Jähriger mit einem Messer angegriffen worden. Die Polizei berichtet von Zeugenaussagen, wonach der Angreifer sein Opfer zuvor rassistisch beschimpft hat.

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Nach einer Messerattacke auf einen 24-jährigen Türkischstämmigen in Köln prüft die Kripo ein rassistisches Motiv des festgenommenen Tatverdächtigen. Der ebenfalls 24 Jahre alte mutmaßliche Täter soll das Opfer am frühen Sonntagmorgen an einer Straßenbahnhaltestelle mit einem Messer im Gesicht verletzt haben, teilt die Polizei mit. Zeugenaussagen zufolge soll der Angreifer sein Opfer und dessen Freunde zuvor ausländerfeindlich beschimpft haben.

Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts am Rand der Kölner Innenstadt vorläufig fest, angeblich wollte er flüchten. Das Opfer hatte nach ersten Angaben der Polizei am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr morgens mit seinen Freunden an der Haltestelle Zülpicher Platz auf die Straßenbahn gewartet, als der Täter plötzlich auf die Gruppe losging. Der Mann zog demnach das Messer aus dem Hosenbund und fügte seinem Opfer mehrere Schnittwunden im Gesicht zu.

In Köln hatte es schon am Samstagmorgen eine Messerattacke gegeben, dabei war laut Polizei ein 26-jähriger Mann vor einer Diskothek in der Straße "Im Klapperhof" nahe des Friesenplatzes durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Ein 27-jähriger Tatverdächtiger war in Tatortnähe vorläufig festgenommen worden, eine Mordkommission wurde eingesetzt.

Bereits am Donnerstagnachmittag soll es in Köln-Mülheim zu einem Vorfall mit einer Messerverletzung gekommen sein: Als Tatverdächtiger gesucht wurde ein Mann mit nur drei Fingern an der rechten Hand.

mbö/AFP

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