Übergriff in Köln Männer sollen Zwölfjährige in Schwimmbad betatscht haben

Bornheim, Norderstedt und nun Köln: In einem Schwimmbad sollen sechs Männer eine Zwölfjährige belästigt haben.


Sechs Männer sollen in einem Kölner Schwimmbad ein zwölfjähriges Mädchen unsittlich berührt haben. Es werde wegen des Verdachts der Beleidigung auf sexueller Grundlage gegen die Männer ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin SPIEGEL ONLINE.

Nachdem das Mädchen den Bademeister im Schwimmbad verständigt hatte, waren die Männer vorläufig festgenommen worden. Das Mädchen gab an, am Ende der Rutsche von einem 45 Jahre alten Mann oberhalb der Badekleidung berührt worden zu sein. Mehrere Männer hätten dort einen "Stau" verursacht.

Die Aufsicht des Bades im Stadtteil Zündorf habe die sechs Verdächtigen im Alter von 17 bis 45 Jahren zunächst festgehalten und Hausverbote ausgesprochen. "Der Verdacht, dass die Männer möglicherweise weitere Kinder belästigt wurden, hat sich bei den bisherigen Ermittlungen nicht erhärtet", sagte die Polizeisprecherin. Zunächst hatte die Polizei von Hinweisen über mutmaßlich weitere Opfer berichtet.

Bei fünf der sechs Männer, die aus Afghanistan, Syrien und dem Irak stammten, handle es sich um Asylbewerber, sagte sie. Die Männer sind alle im Kölner Umland gemeldet.

Wegen sexueller Übergriffe durch Flüchtlinge hatte die Stadt Bornheim bei Bonn zwischenzeitlich ein Schwimmbadverbot für Flüchtlinge erlassen. In Norderstedt bei Hamburg sperrte ein Erlebnisbad zuletzt Rutsche und Wildwasserkanal zu bestimmten Zeiten für Männer.

apr/dpa

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