Kölner Rocker-Prozess Mehrjährige Haftstrafe für Hells Angel

Sechs Mitglieder der Rocker sind von dem Landgericht Köln zu Haftstrafen verurteilt worden - teils zur Bewährung. In dem Prozess ging es um lebensgefährliche Schüsse auf zwei Männer.

Landgericht Köln
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Landgericht Köln


Das Landgericht Köln hat den Hauptangeklagten im Prozess gegen sechs Mitglieder und Unterstützer einer Hells-Angels-Gruppe zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt.

Für das Gericht stand nach 43 Verhandlungstagen fest, dass der 33-Jährige Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung war. Er wurde außerdem wegen gefährlicher gemeinschaftlicher Körperverletzung sowie schwerer räuberischer Erpressung verurteilt. Der ursprüngliche Vorwurf eines Mordversuchs konnte nicht bewiesen werden.

Bei einem Streit um Drogengeschäfte hatten Mitglieder der Gruppe auf ein Brüderpaar geschossen und es lebensgefährlich verletzt. Die fünf anderen Angeklagten im Alter von 23 bis 26 Jahren wurden wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung zu Freiheitsstrafen von 18 bis 21 Monaten zur Bewährung verurteilt.

Ursprünglich standen acht Männer vor Gericht. Zwei Prozesse wurden laut einer Gerichtssprecherin jedoch abgetrennt. Ein Angeklagter sei wegen Handels mit Betäubungsmitteln bereits zu einer Haftstrafe verurteilt worden, das zweite Verfahren laufe noch.

bbr/dpa



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