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Kölner Polizei: Großeinsatz gegen nordafrikanische Banden

Razzia in Köln: Aktion gegen Diebesbanden Zur Großansicht
DPA

Razzia in Köln: Aktion gegen Diebesbanden

Es soll eine Warnung an Kriminelle aus Nordafrika sein: Die Kölner Polizei hat kurz vor Karneval mehr als 100 Verdächtige überprüft. Etwa 80 Polizisten waren im Einsatz.

Die Kölner Polizei hat bei einer Razzia in Gaststätten im Stadtteil Kalk 102 Personen überprüft. Das teilte ein Polizeisprecher mit. Ein 26-Jähriger sei wegen des Verdachts auf Drogendelikte festgenommen worden und soll dem Haftrichter vorgeführt werden. Er wurde in einem Café aufgegriffen, das aufgrund eines richterlichen Beschlusses durchsucht wurde. Dort wurde ein Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

Die Razzia richtete sich vor allem gegen Banden, die in der Kölner Innenstadt Probleme verursachen und nach Polizeiangaben in der durchsuchten Gegend in Kalk Unterschlupf finden. Vorwiegend handele es sich um Verdächtige aus Nordafrika. Der festgenommene Kokaindealer gehöre aber nicht zu diesem Kreis, sagte der Sprecher. Zwei Männer, die wegen illegalen Aufenthalts verhaftet wurden, sind wieder frei.

Ein Zusammenhang mit den Straftaten in der Silvesternacht in Köln, in der es zu massenhaften Übergriffen auf Frauen und zu Diebstählen gekommen war, sei auch überprüft worden. Rund 80 Polizisten sowie Mitarbeiter des Zolls und der städtischen Behörden waren im Einsatz. Der Polizeisprecher sagte, die Razzia sei eine Warnung an die Überprüften, sich an Karneval von der Stadt fernzuhalten.

sms/vek/dpa

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