Echo-Eklat Ermittlungen gegen Kollegah und Farid Bang wegen Volksverhetzung

Die Liedtexte der Skandalrapper Kollegah und Farid Bang werden strafrechtlich geprüft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, nachdem zwei Strafanzeigen eingegangen waren.

Kollegah und Farid Bang
REUTERS

Kollegah und Farid Bang


Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Volksverhetzung gegen die beiden Rapper Kollegah und Farid Bang. Das teilte Behördensprecher Ralf Herrenbrück auf Anfrage mit. Die "Westdeutsche Zeitung" hat zuerst darüber berichtet.

Es seien zwei Strafanzeigen eingegangen. Nun werden die Liedtexte der Deutsch-Rapper auf ihre strafrechtliche Relevanz überprüft. Geprüft würden nicht nur die Texte der letzten CD, sondern auch frühere Songs.

Die Verleihung des Musikpreises Echo an die beiden Musiker hatte für einen Skandal gesorgt, der schließlich zur Abschaffung des Preises führte.

bbr/dpa

insgesamt 53 Beiträge
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Mehrleser 02.05.2018
1.
Was für ein Blödsinn! Schon der Begriff "Skandalrapper" spielt diesen beiden Figuren in die Karten, die sich damit gegenüber ihren Fans als richtig schlimme Jungs darstellen können. Jetzt auch noch strafrechtliche Prüfung? Dann nehmen sich die zwei noch wichtiger als ohnehin und inszenieren sich auch noch als Zensuropfer und Märtyrer. Diesen Elfmeter sollte man ihnen nicht geben.
comfortzone 02.05.2018
2. da kommt nichts raus
Dummheit kann nicht bestraft werden - die Texte sind weder volksverhetzend noch antisemitisch, sie sind einfach nur unglaublich geschmacklos und dumm, zeugen von "null" Geschichtsbewusstsein und fehlender Bildung ... aber das ist eben nicht strafbar.
Epsola 02.05.2018
3.
Bitte was soll daran Volksverhetzung sein? Die Texte sind menschenverachtend und die Akteure bekommen, dass was sie verdienen, gesellschaftliche Ächtung. Aber bitte, ist es wieder so weit, dass man Kunst, die einem nicht passt, konstruiert verbieten lassen will weil, dass bequemer als die gesellschaftliche Auseinandersetzung ist (die es reichlich gab und nötig war)?
rolantik 02.05.2018
4. Vorher prüfen und durchgreifen
Das ist doch ein Band ohne Moral und Anstand, schon beim Schreiben des Songs hätten diese Gernegroß-Musiker merken müssen, dass sie Grenzen überschreiten. Dann die Jury, die ahnungslos eine Preis verleiht für einen derartigen Mist, den diese beiden unsympathischen Typen verzapfen. Hat die Jury sich den Text nie vorher einmal zu Gemüte geführt? Was sind das für Leute, die in diesem Gremium das Sagen haben? Mit dem Namenswechsel ist nichts erreicht, es wird, egal wie der neue Name ist, immer negativ in Verbindug mit dem Vorgängernamen verbunden sein. Ignoriert einfach solche drittklassigen Rapper, sie haben auf der Bühne nichts verloren.
aka-d-miker 02.05.2018
5. Zu Gute halten...
....muss man den beiden Freizeit-Tarzans ja, dass man aufgrund ihrer Hirnlosigkeit zumindest den Echo abgeschafft hat! RESPEKT! Und traurig, dass es trotz offensichtlicher Grenzüberschreitung vorher niemand geschafft hat, die fälligen Strafanzeigen zu stellen... man sollte dann auch die Plattenfirma wegen der Verbreitung anzeigen...! Und die Einnahmen gehören zu 100% gespendet...
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