Rheinland Lehrer soll Fotos von Schülerinnen auf Porno-Seiten gestellt haben

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Lehrer, der Bilder von Schülerinnen auf Porno-Seiten im Internet hochgeladen haben soll. Eines der Mädchen erstattete Strafanzeige gegen den 32-Jährigen.


Köln - Es geht offenbar um Hunderte Bilder: Ein Lehrer im Rhein-Erft-Kreis bei Köln soll Fotos von Schülerinnen auf Porno-Seiten gestellt haben. Die Bilder soll er zuvor aus privaten Websites kopiert haben. Dem Vertretungslehrer an einem Gymnasium sei inzwischen gekündigt worden, berichtete der "Kölner Stadt-Anzeiger" am Freitag.

Die Kölner Staatsanwaltschaft bestätigte, dass gegen den Mann wegen Beleidigung und Verstoßes gegen das Kunst-Urhebergesetz ermittelt werde. Oliver Moritz, Sprecher der Bezirksregierung Köln, bei der die Schulaufsicht liegt, sagte: "Wir haben die notwendigen arbeitsrechtlichen Konsequenzen getroffen, um eine weitere Gefährdung von Schülerinnen und Schülern zu verhindern."

Der 32 Jahre alte Lehrer hatte laut dem Bericht das Internet nach Bildern von Schülerinnen und Ex-Schülerinnen durchforstet. Dann soll er Hunderte Bilder auf eine viel angeklickte Pornoseite gestellt haben. Mit Fotomontagen sollen die Fotos auf fremde, nackte Körper montiert worden sein. Eine betroffene Schülerin erstattete Strafanzeige gegen den Mann.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, bei dem Mann handle es sich um einen katholischen Religionslehrer. Dies trifft nicht zu. Wir haben den Fehler korrigiert.

wit/dpa

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