Paris - Alle Kleidungsstücke, die die beiden Opfer trugen, wurden in Deutschland gekauft, wie eine Polizeisprecherin am Donnerstagabend in Montpellier mitteilte. Das gelte auch für die Hand- und Leinentücher sowie den Teppich, in den die Leichen eingewickelt gewesen seien. Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden Männer, bei denen es sich laut DNA-Analyse um Vater und Sohn handelt, wahrscheinlich in Deutschland gelebt hatten.
Der Vater war etwa 50 bis 60 Jahre alt, der Sohn 35 bis 40. Ihre Leichen wurden Ende November in der Nähe der südfranzösischen Stadt Perpignan entdeckt.
Die Opfer wurden mit einer 7,65-Millimeter-Pistole erschossen. Eine solche Waffe verwendete auch ein Serienmörder in Deutschland, der zwischen 2005 und 2008 acht Männer tötete. Die Polizei in Nürnberg, die seit Jahren in den sogenannten Döner-Morden ermittelt, wollte zu einem möglichen Zusammenhang bislang keine Stellung nehmen.
jdl/AFP
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Justiz | RSS |
| alles zum Thema Kriminalität | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH