Vermisste Studentin Polizei geht von Tötungsdelikt aus

Sophia L. wollte von Leipzig per Anhalter zu ihrer Familie nach Bayern trampen - doch dort kam sie nie an. Die Polizei geht nun davon aus, dass sie umgebracht wurde. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.


Fünf Tage nach dem Verschwinden einer 28-Jährigen hat die Leipziger Polizei einen Mann festgenommen. Der Lkw-Fahrer sei dringend tatverdächtig, die Studentin Sophia L. getötet zu haben, teilten die Ermittler mit. Weitere Angaben machten sie nicht - auch nicht zum Festnahmeort. Das könne die Ermittlungen gefährden.

Sophia L. wollte laut ihrem Bruder am vergangenen Donnerstag von ihrem Studienort Leipzig nach Amberg bei Nürnberg trampen, wo ihre Familie lebt. Sie sei zunächst mit der S-Bahn nach Schkeuditz gefahren. Dort wurde sie der Polizei zufolge gegen 18 Uhr an einer Tankstelle das letzte Mal gesehen. Sie habe dort mit mehreren Personen gesprochen, ehe sie in den Lkw gestiegen sei. Um 18.20 Uhr fuhren die beiden demnach los.

Nach Angaben ihres Bruders sendete L. um 19.45 Uhr eine unverfängliche SMS an mehrere Bekannte. Er geht wegen der Fahrtzeit davon aus, dass sie zu dem Zeitpunkt in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes gewesen sein müsste. Dann verliert sich ihre Spur, in der Heimat kam sie nie an. Am Freitag meldete ihre Familie sie bei der Polizei als vermisst.

jpz



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