Besitz von Kinderpornos Geldstrafe für Mitarbeiter des Bistums Limburg

Ermittler stellten bei einem Mitarbeiter des Bistums Limburg kinderpornografische Dateien sicher. Nun muss der Mann 12.000 Geldstrafe zahlen. Zudem läuft ein kirchenrechtliches Verfahren gegen ihn.

Limburger Dom (Archiv)
DPA

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Ein Mitarbeiter des Bistums Limburg muss wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Dateien eine Geldstrafe von insgesamt 12.000 Euro zahlen. Ein entsprechender Strafbefehl sei mittlerweile rechtskräftig geworden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit.

Im Februar vergangenen Jahres war im Büro und in der Wohnung des Mannes Datenmaterial sichergestellt worden. Das Bistum, das Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz umfasst, hat ihn seitdem vom Dienst freigestellt. Derzeit laufe noch das kirchenrechtliche Verfahren gegen den Mann, teilte die Diözese mit.

Das Bistum Limburg war in den vergangenen Jahren immer wieder in die Schlagzeilen geraten, weil die Kosten für den neuen Bischofssitz explodiert waren. Der frühere Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst war unter anderem deswegen im März 2014 abberufen worden.

wit/dpa



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