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Magdeburg: Rechtsextreme schlagen Mann aus Ecuador zusammen

Gewalt gegen Ausländer in Sachsen-Anhalt: In Magdeburg haben drei Rechtsradikale einen Mann aus Ecuador angegriffen und ihn schwer verletzt - der 24-Jährige wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Magdeburg - Er wartete am frühen Samstagmorgen mit Freunden auf einen Bus, als er Opfer von Neonazis wurde: Drei Rechtsextreme haben in Magdeburg einen Ecuadorianer und seine zwei Begleiterinnen attackiert.

Der Überfall ereignete sich nach Polizeiangaben nahe der Straßenbahnhaltestelle Kastanienstraße gegen vier Uhr morgens. Die drei Täter haben ihr Opfer demnach erst beleidigt und schließlich unvermittelt auf ihn eingeschlagen. Als der 24-jährige Mann aus Ecuador zu Boden ging, traten die Angreifer weiter auf ihn ein. Mit einer gebrochenen Nase und mehreren Platzwunden wurde das Opfer den Angaben zufolge in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Rechtsradikalen griffen auch die beiden Begleiterinnen des Ecuadorianers, eine Deutsche und eine Mexikanerin, an, als diese versuchten zu helfen - dabei wurde die Mexikanerin leicht verletzt, der Deutschen entrissen die Täter die Handtasche.

Die Polizei konnte die Tatverdächtigen im Alter von 18, 21 und 23 Jahren ausfindig machen und nahm sie in Gewahrsam.

anr/dpa

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