Rosenmontagszug in Mainz Polizei plant im Karneval zusätzliche Anlaufstellen für Frauen

Die Mainzer Polizei will die Sicherheit beim Rosenmontagszug erhöhen. Dazu soll es entlang der Strecke mehrere Stationen mit Beamten geben. Zudem sollen Rückzugsräume in öffentlichen Gebäuden geschaffen werden.

Rosenmontag 2015 in Mainz: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in diesem Jahr geplant
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Rosenmontag 2015 in Mainz: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in diesem Jahr geplant


Die Mainzer Polizei hat nach den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln ein Konzept für mehr Sicherheit beim Rosenmontagszug vorgestellt. Demnach sollen mehrere Stationen entlang der Zugstrecke und in der Innenstadt mit jeweils zwei Polizisten als Anlaufstellen dienen.

Die Beamten sollen Ansprechpartner für Hilfe suchende Frauen sein - zusätzlich zu den Polizisten, Security-Mitarbeitern und Rettungskräften, die ohnehin unterwegs seien, teilte die Polizei mit. Zudem sollen Rückzugsräume in öffentlichen Gebäuden rund um die Zugstrecke geschaffen werden, in denen sich ebenfalls Polizisten aufhalten.

Hilfsbedürftige Menschen sollten schnell und unkompliziert Unterstützung finden, sagte der Inspekteur der rheinland-pfälzischen Polizei, Jürgen Schmitt. "Wir wollen erreichen, dass Frauen sich an Rosenmontag bei uns sicher fühlen." Zum Rosenmontagszug am 8. Februar werden Hunderttausende Zuschauer in Mainz erwartet.

Auf das Konzept haben sich Polizei, Innenministerium, Feuerwehr, Stadtverwaltung und der Sicherheitsdienst des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) geeinigt. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, an Fastnacht mehr Videokontrollen und mehr mobile Eingreiftruppen einsetzen zu wollen.

wit/dpa



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