Texas: Mehrere Verletzte bei Schießerei in US-College

Bei einer Schießerei auf dem Campus des Lone Star College in der Nähe von Houston sind mehrere Menschen verletzt worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, ein weiterer soll auf der Flucht sein.

Lone Star College in Texas: Polizei und Rettungskräfte evakuieren einen Verletzten Zur Großansicht
REUTERS/ KPRC-TV Houston

Lone Star College in Texas: Polizei und Rettungskräfte evakuieren einen Verletzten

Houston - Bei einer Schießerei an einem College im US-Bundesstaat Texas sind mehrere Menschen verletzt worden. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, berichtete der Nachrichtensender CNN. Ein weiterer sei geflohen.

Das Lone Star College in der Nähe von Houston veröffentlichte auf seiner Internetseite einen Warnhinweis, in dem es die Studierenden aufrief, in den Gebäuden Schutz zu suchen. Wenig später gab College-Direktor Jed Young jedoch Entwarnung: Die Lage sei unter Kontrolle, sagte er CNN.

Offenbar hätten sich zwei Menschen auf dem Campus eine Schießerei geliefert. Dabei seien zwei unbeteiligte Studenten sowie einer der Schützen getroffen worden, sagte Young. Eine vierte Person habe bei der Tat vermutlich eine Herzattacke erlitten. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass drei Personen verwundet worden seien. Eine beteiligte Person sei in Gewahrsam.

Laut dem Sender Fox News fand die Schießerei in der Bibliothek des College statt. Den Opfern sei vermutlich in die Beine geschossen worden, berichteten Reporter. Laut einem Sanitäter ist eine Person in kritischem Zustand. Fernsehbilder zeigten, wie ein Spezialeinsatzteam die Schule stürmte. Auch Schüler waren zu sehen, die jedoch ruhig das College verließen. Die Hochschule sei abgesperrt, meldete CNN.

Nach dem Amoklauf von Newtown ist in den USA wieder die Diskussion über eine Verschärfung der Waffengesetze entbrannt, die von Kritikern als zu lax betrachtet werden. Am 14. Dezember hatte ein junger Mann in einer Grundschule in dem Ort im Ostküstenstaat Connecticut 20 Kinder und sechs Erwachsene erschossen. Der Täter, der zuvor zu Hause auch seine Mutter ermordet hatte, tötete sich anschließend selbst. Vergangene Woche stellte US-Präsident Barack Obama als Reaktion auf die Bluttat Pläne für ein schärferes Waffenrecht vor.

usp/Reuters/dpa/AFP

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