Melbourne - Ein Glücksspieler hat die Überwachungskameras von Australiens größtem Casino offenbar zu einem Betrug im großen Stil missbraucht. Bei dem Coup im Crown Casino von Melbourne sollen im Stil des Hollywood-Films "Ocean's Eleven" Sicherheitssysteme ausgenutzt worden sein, berichtete die Zeitung "Herald Sun". Der ausländische Spieler ergaunerte demnach einen Gewinn von 32 Millionen australischen Dollar (umgerechnet rund 25 Millionen Euro).
Ein Sprecher des Casinos bestätigte lediglich, es habe einen Betrugsfall gegeben. Die Spielbank rechne damit, einen Teil der Summe zurückzubekommen. Ihren Angaben zufolge wurde ein Mitarbeiter des VIP-Bereichs gefeuert. Er soll für die Betreuung des Spielers zuständig gewesen sein.
Laut dem Zeitungsbericht war es der größte Betrug in der 19-jährigen Geschichte des Crown Casinos in Melbourne. Demnach verschaffte sich der Täter offenbar Zugang zu den Überwachungskameras der Spielbank, die ununterbrochen Spieler und Casino-Mitarbeiter beobachten.
Informationen der Kameras seien dann vermutlich an den Spieler während des Kartenspiels übermittelt worden. So habe der Mann die richtigen Wetten platzieren können, berichtete die Zeitung. Sie verglich den Coup mit dem legendären Blockbuster "Ocean's Eleven", in dem die Hollywood-Stars George Clooney und Brad Pitt unter anderem einen Sicherheitsexperten rekrutieren, um ein Casino in Las Vegas auszurauben.
wit/AFP/dpa
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