Mexiko 124 Krokodile sterben bei Transport zu Tierfarm

350 Krokodile sollten zu einer Farm auf Yucatán gebracht werden. Doch während des langen Transports verendeten zahlreiche Tiere. Dem Unternehmen droht nun eine Geldstrafe.


In Mexiko sind 124 Krokodile qualvoll gestorben. Während ihres Transports zu einer Farm seien die Tiere erstickt und zerdrückt worden, teilte die nationale Umweltbehörde mit. Dem verantwortlichen Unternehmen droht nun eine Geldstrafe: Laut der Mitteilung beträgt sie in solchen Fällen das 50- bis 50.000-fache des täglichen Mindestlohns von 73 Pesos. Umgerechnet liegt die Spannbreite der Geldstrafe damit zwischen 175 und 175.000 Euro.

Insgesamt sollten 350 Krokodile über 2500 Kilometer von Culiacán an der Pazifikküste nach Chetumal auf der Halbinsel Yucatán gebracht werden. Dort werden auf einer Farm vor allem sogenannte Beulenkrokodile gehalten. Sie ist für Besucher geöffnet, zudem werden Haut und Fleisch der Tiere vermarktet. Beulenkrokodile werden bis zu 3,5 Meter lang und bis zu 80 Jahre alt.

aar/dpa

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