Mexiko Journalist vor seinem Haus erschossen

Er hatte gerade sein Haus verlassen, als ihn die Kugel traf: Im mexikanischen Bundesstaat Tabasco ist ein TV- und Radio-Journalist erschossen worden. Es ist der vierte Fall von tödlicher Gewalt gegen Reporter in diesem Jahr.

Juan Carlos Huerta Gutierrez
Instagram/Juan Carlos Huerta Gutierrez/via REUTERS

Juan Carlos Huerta Gutierrez


Ein TV- und Radio-Journalist ist in Mexiko getötet worden. Juan Carlos Huerta sei beim Verlassen seines Hauses in Villahermosa erschossen worden, sagte der Gouverneur des Bundesstaates Tabasco, Arturo Núñez. Als Hintergrund der Tat vermutete er einen Raubüberfall. Ob dieser im Zusammenhang mit dem Beruf Huertas stand, war zunächst nicht klar.

Huerta war in Tabasco für seine Arbeit bekannt. Nach Angaben mexikanischer Medien hatte er mehr als 30 Jahre als Journalist gearbeitet. Er bedauere den Tod Huertas sehr, sagte Núñez.

Der Angriff auf den TV- und Radio-Journalisten in Tabasco fiel genau auf den Jahrestag des Attentats auf den landesweit bekannten Reporter Javier Valdez im vergangenen Jahr. Valdez war in Culiacán im Bundesstaat Sinaloa erschossen worden.

Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko nach Angaben der Internationalen Journalisten-Föderation 13 Reporter und Medienschaffende getötet - so viele wie nirgendwo sonst. Bei Huerta handelt es sich um den vierten getöteten Journalisten in diesem Jahr.

ans/dpa

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