Mexiko-Stadt - Der Tunnel war 1,20 Meter breit und 297 Meter lang, der Zugang befand sich in einer ehemaligen Holzwerkstatt des Gefängnisses: Durch den schmalen Gang sind 132 Häftlinge im Norden Mexikos nahe der Grenze zu den USA geflohen. Die spektakuläre Flucht ereignete sich in einer Haftanstalt in Piedras Negras, wie die Behörden mitteilten. Nach den Flüchtigen wurde eine Großfahndung eingeleitet, bei der auch die US-Behörden beteiligt sind.
Die Massenflucht sei eine der größten, die in den vergangenen Jahren in Mexiko registriert wurden, berichteten nationale Medien. Im Dezember 2010 brachen aus einem Gefängnis im Nachbarstaat Nuevo Laredo 141 Häftlinge aus.
In dem Land kommt es häufig zu Gefängnisausbrüchen - oft mit Hilfe bestochener Wächter. Allein im Dezember 2011 waren aus zwei Haftanstalten im Norden des Landes insgesamt 226 Häftlinge geflohen.
aar/dpa
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