Frauenmorde in Mexiko Paar transportiert Leichenteile in Kinderwagen

Sie sollen mindestens zehn Frauen getötet haben: In Mexiko ist ein Paar verhaftet worden, das Leichenteile in einem Kinderwagen transportierte. Die Verdächtigen sollen auch Kinderhandel betrieben haben.

Bundespolizisten in Mexiko-Stadt (Symbolbild)
AFP

Bundespolizisten in Mexiko-Stadt (Symbolbild)


Die mexikanische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ein Paar, das mindestens zehn Frauen umgebracht haben soll. Der Mann und die Frau wurden demnach festgenommen, als sie in der Gemeinde Ecatepec nahe Mexiko-Stadt mit einem Kinderwagen menschliche Überreste transportierten.

Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler weitere Leichenteile, die in Behältnissen mit Zement und in einem Kühlschrank versteckt waren. Das Paar wurde in Untersuchungshaft genommen. Die Verdächtigen haben gestanden, zehn Frauen getötet zu haben, wie "Fox News" berichtet.

Baby verkauft

Demnach verkaufte das Paar auch das zwei Monate alte Kind eines seiner Opfer. Polizisten brachten das Baby zu seiner Großmutter, heißt es in dem Bericht. Die mutmaßlichen Täter seien in den Fokus der Behörden geraten, weil sie drei der verschwundenen Frauen gekannt hätten.

Mexiko verzeichnet einen besorgniserregenden Anstieg von Frauenmorden. Laut den Vereinten Nationen werden in dem Land durchschnittlich jeden Tag sieben Frauen und Mädchen getötet.

jpz/AFP

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