Mexiko: Polizei befreit 73 Entführungsopfer
Einige Opfer waren seit Monaten in der Gewalt ihrer Kidnapper: Die mexikanischen Behörden haben im Norden des Landes 73 entführte Menschen aus einem Haus gerettet. Mehrere mutmaßliche Täter wurden bei der Razzia gefasst.
Mexiko-Stadt - Im Norden Mexikos hat die Polizei 73 Menschen aus der Gewalt von Entführern befreit. Bei der Razzia in der Stadt Reynosa im Bundesstaat Tamaulipas seien elf Verdächtige festgenommen worden, teilten die örtlichen Behörden mit. Zudem hätten die Polizisten Waffen, Munition und Drogen beschlagnahmt - darunter eine Handgranate und fast 10.000 Kilogramm Marihuana.
40 der Entführungsopfer stammen demnach aus Mexiko, 17 aus Honduras, 13 aus Guatemala und drei aus El Salvador. Sie seien in einem Haus festgehalten und zum Teil misshandelt worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Von ihren Familien sollte offenbar Lösegeld erpresst werden.
Einige der Entführten aus Mittelamerika sollen mehr als drei Monate lang in dem Haus nahe der Grenze zum US-Bundesstaat Texas gefangengehalten worden sein. Sie wurden offenbar an einer Bushaltestelle in der Stadt verschleppt.
wit/dpa/AP
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