Drogenfund im Pazifik Männer schmuggelten acht Tonnen Kokain im U-Boot

In einem offenbar selbstgebauten U-Boot schmuggelten vier Männer acht Tonnen Kokain durch den Pazifischen Ozean. Südlich von Mexiko nahm die amerikanische Küstenwache sie fest.

Reuters/US-Verteidigungsministerium

Die amerikanische Küstenwache hat auf einem U-Boot im Pazifischen Ozean acht Tonnen Kokain gefunden und sechs davon sichergestellt. Es handele sich um den größten Drogenfund der US-Behörde auf so einem Schiff, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf die Küstenwache.

Demnach war die amerikanische Marine auf das rund zwölf Meter lange, meerblaue Boot in Gewässern südlich von Mexiko aufmerksam geworden und hatte die Einsatzkräfte alarmiert. Zunächst beschlagnahmten diese rund acht Tonnen Kokain.

Zwei Tonnen der Drogen blieben an Bord, um das Gefährt zu stabilisieren, während es an Land gezogen wurde, hieß es. Aber das mutmaßlich selbstgebaute U-Boot lief mit Wasser voll und sank auf den Grund - und mit ihm ein Teil des Kokains. CNN gibt den Wert des Drogenfundes mit 181 Millionen Dollar, etwa 166 Millionen Euro, an.

An Bord des Unterwassergefährts nahm die Küstenwache vier Männer fest. Der Vorfall ereignete sich dem Bericht zufolge bereits im Juli. Erst im Juni hatten nach CNN-Berichten in Kalifornien stationierte Einsatzkräfte zwei Tonnen Kokain an Bord eines U-Boots beschlagnahmt.

fia/dpa

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