Mit Hammer erschlagen Lebenslange Freiheitsstrafe für Mord an Autoverkäufer

Für den Mord an einem russischen Autoverkäufer ist ein 33-Jähriger aus Bochum zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Auch sein Komplize muss ins Gefängnis. Das Tatmotiv? Habgier.

Die beiden Angeklagten vor Gericht in Bochum (Nordrhein-Westfalen)
DPA

Die beiden Angeklagten vor Gericht in Bochum (Nordrhein-Westfalen)


Um seinen Audi R8 zu verkaufen, war Dmitri S. im Januar 2017 aus Russland nach Deutschland gekommen. Als potenzieller Käufer meldeten sich ein 33-jähriger Mann aus Bochum. Nach einer Probefahrt von Troisdorf nach Bochum soll dieser den Verkäufer gewürgt und dann mit einem Hammer erschlagen haben. Die Leiche wurde Tage später in einem Wald gefunden.

Das Bochumer Schwurgericht verurteilte den 33-Jährigen jetzt wegen Mordes aus Habgier zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Der ebenfalls angeklagte Komplize des Mannes muss wegen Beihilfe zum Mord acht Jahre in Haft. Er soll geholfen haben, den Russen bei den Verkaufsverhandlungen unter einem Vorwand in ein anderes Zimmer zu locken. Dort wurde der Verkäufer dann ermordet. Das Motiv? Der zur Tatzeit mittellose Bochumer habe seiner Ex-Freundin mit dem Auto imponieren wollen, so das Gericht.

ala/dpa

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