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Zwei Tage nach Entlassung: Mann tötet Mutter nach 30 Jahren Haft

Er war erst zwei Tage vorher aus dem Gefängnis entlassen worden: Ein verurteilter Mörder hat in den USA seine Mutter erschlagen. Womöglich verfolgte er einen 30 Jahre alten Racheplan.

Nur zwei Tage hat ein Mann im US-Bundesstaat New Jersey in Freiheit gelebt - dann beging er wieder einen Mord, diesmal an seiner Mutter. Nun ist er zu weiteren 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden, berichtet das US-Portal philly.com.

Der 47-jährige US-Amerikaner hatte mit 15 Jahren seinen Nachbarn erschossen - offenbar, weil dieser ihn genervt hatte. Damals fuhr die Mutter des 15-Jährigen ihren Sohn zur Polizei, wo er den Mord gestand. Er wurde zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt.

Am Tag seiner Entlassung holte die Mutter ihren Sohn vor dem Gefängnistor ab, lud ihn zum Essen ein und half ihm, ein Bankkonto zu eröffnen. Doch nur wenige Stunden später wurde sie von ihrem Sohn erschlagen.

Ein Richter hat den Mörder nun erneut verurteilt. "Ich will keinen Prozess. Ich bin schuldig", gestand der 47-Jährige, berichtet philly.com. Seine Kaution wurde demnach auf eine Million Dollar festgesetzt. "Das macht nichts. Ich habe nichts", soll der Mörder daraufhin gesagt haben.

Eine Bewährung ist frühestens nach 21 Jahren möglich. Warum der Mann seine Mutter erschlug, blieb während der Verhandlung unklar. Gemutmaßt wird über einen lange gehegten Racheplan wegen der Fahrt zur Polizei vor 30 Jahren.

cpa

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