Moskau Ex-Besitzer einer Süßwarenfabrik schießt um sich - ein Toter

In Moskau hat der frühere Besitzer einer Süßwarenfabrik auf dem Firmengelände das Feuer eröffnet. Ein Wachmann wurde getötet, drei weitere Menschen verletzt.

Polizeieinsatz in Moskau
AP

Polizeieinsatz in Moskau


Schüsse in Moskau: Der ehemalige Besitzer einer Süßwarenfabrik hat auf dem Gelände des Unternehmens einen Mann erschossen. Drei weitere Menschen wurden bei dem Vorfall in der russischen Stadt verletzt. Anschließend verschanzte sich der Mann Polizeiangaben zufolge. Er sei mit einer halb automatischen Jagdwaffe bewaffnet.

Die Polizei riegelte das Gelände ab, wie russische Agenturen meldeten. Der Ex-Fabrikbesitzer rief demnach bei einem Radiosender an und sagte, er verteidige sich gegen eine Bande, die mit Moskauer Staatsanwälten zusammenarbeiteten, um sein Eigentum zu beschlagnahmen. Er werde "bis zum Ende kämpfen".

Berichte, wonach der Schütze Geiseln in seiner Gewalt habe, bestätigte Polizeisprecher Juri Titow nicht. Laut Titow war der Erschossene ein Wachmann der Firma, der sich seinem Ex-Chef entgegengestellt hatte. Der Vorfall habe sich ereignet, als der neue Besitzer und ein Gerichtsvollzieher in die Fabrik gekommen seien.

wit/dpa/AP



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