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Nebenklageanwalt im NSU-Prozess: Rechte beschmieren Kanzlei mit Fäkalien

Eine Münchner Anwaltskanzlei, die Angehörige der NSU-Mordopfer als Nebenkläger vertritt, ist mit Urin und Kot beschmiert worden. Bei den Tätern soll es sich um Rechtsextreme handeln.

München - Die Kanzlei eines Anwalts in München ist Ziel einer mutmaßlich rechtsextremen Attacke geworden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wurde der Eingang des Münchner Büros mit Fäkalien beschmiert. Das Büro gehört demnach einem Anwalt, der Angehörige eines NSU-Mordopfers als Nebenkläger vertritt.

Der Zeitung zufolge ist dies nicht der erste Angriff, der Rechtsextremen zugeordnet wird. Bereits in der vergangenen Woche sollen Nazi-Gegner attackiert worden sein. So soll ein Wohnhaus, dessen Bewohner sich gegen Rassismus einsetzen, mit Farbbeuteln beworfen worden sein. Bei der Geschäftsstelle des Bayerischen Flüchtlingsrats wurde demnach ein Fenster eingeschlagen. Die Polizei hat der Zeitung zufolge noch keine Täter ermittelt.

Vor dem Oberlandesgericht München läuft derzeit der Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU). Der Hauptangeklagten wird vorgeworfen, Mittäterin bei zehn Morden, zwei Bombenanschlägen und 15 Banküberfällen gewesen zu sein, die der Terrorzelle vorgeworfen werden.

gam/AFP

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Die Angeklagten im NSU-Prozess
Foto Beate Zsch¿pe
Foto Ralf Wohlleben
Foto Holger G.
Foto Carsten S.
Foto Andr¿ E.

Fotos: BKA/DER SPIEGEL

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OLG München: Der zweite Tag im NSU-Prozess

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