Frankfurter Rockermilieu Verdächtiger nach Schießerei festgenommen

Erfolg für die Polizei: Nach einer Schießerei am Vatertag im Stadtzentrum von Frankfurt am Main haben die Ermittler einen 55-Jährigen in Rumänien festgenommen. Nach weiteren Verdächtigen wird noch gesucht.

Spurensicherung am Frankfurter Friedrich-Stoltze-Platz an Himmelfahrt
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Spurensicherung am Frankfurter Friedrich-Stoltze-Platz an Himmelfahrt


Die Polizei hat in Rumänien einen Mann festgenommen, der am Himmelfahrtstag in Frankfurt am Main auf andere Männer geschossen haben soll. Der 55-Jährige sei der mutmaßliche Schütze, der am 5. Mai zwei Männer schwer verletzt haben soll, sagte eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft.

Der Mann, der bereits am Donnerstagabend gefasst wurde, habe einen griechischen Pass und gehöre wohl der Rockerszene an. Ihm werde versuchter Mord vorgeworfen. Nach weiteren Personen werde noch gefahndet, sagte die Sprecherin.

Ein oder mehrere Täter hatten am vergangener Woche am zentral gelegenen Friedrich-Stoltze-Platz auf einen weißen Geländewagen geschossen, aus dem zwei 20 und 41 Jahre alte Männer stiegen. Beide wurden schwer verletzt, sind aber inzwischen außer Lebensgefahr.

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt seitdem in Rockerkreisen. Rivalität zwischen verschiedenen Gruppen der Hells Angels wird als Hintergrund der Auseinandersetzung vermutet, sagte Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft am vergangenen Freitag: "Wir gehen davon aus, dass es ein Streit zwischen Rockern war."

msc/mxw/dpa



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