New Orleans Aktivist von "Black Lives Matter" erschossen

Muhiyidin Elamin Moye, Aktivist der Bewegung "Black Lives Matter", wurde in New Orleans in den Oberschenkel geschossen, als er auf dem Fahrrad unterwegs war. Der 32-Jährige starb im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

Muhiyidin Elamin Moye im Jahr 2015 bei einem Treffen mit dem Stadtrat in Charleston (Archiv)
AP

Muhiyidin Elamin Moye im Jahr 2015 bei einem Treffen mit dem Stadtrat in Charleston (Archiv)


In New Orleans ist ein führendes Mitglied der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung "Black Lives Matter" erschossen worden. Der 32 Jahre alte Muhiyidin Elamin Moye sei auf einem Fahrrad gefahren, als ihm in den Oberschenkel geschossen wurde, heißt es in Berichten lokaler Medien.

Die Berichte berufen sich auf die Polizei in New Orleans. Moyes mit Blut bedecktes Fahrrad habe auf der Straße gelegen, als die Polizei eintraf. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden und dort an seinen Verletzungen gestorben. Die Polizei gehe von einem Verbrechen aus, Hinweise auf einen möglichen Täter gebe es zunächst nicht.

Die Bewegung "Black Lives Matter" ("Das Leben von Schwarzen zählt") macht sich vor allem gegen Polizeiwillkür gegen Afro-Amerikaner stark. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Fälle gegeben, bei denen Schwarze unschuldig von Kugeln weißer Polizisten getroffen wurden.

Moye hatte sich in der Bewegung einen Namen gemacht, nachdem er bei einer Protestkundgebung in seiner Heimatstadt Charleston einem weißen Demonstranten eine Konföderierten-Flagge abgenommen hatte. Die Flagge aus dem US-Bürgerkrieg wird häufig von Rassisten genutzt.

cop/dpa



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