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Festnahme: Niederländer wollte Handgranaten auf Flüchtlingsheim werfen

In den Niederlanden hat ein Mann mit einem Handgranatenangriff auf ein Flüchtlingsheim gedroht. Tatsächlich entdeckte die Polizei kurz darauf ein Waffenversteck.

Alarmstimmung in dem Dorf Kaatsheuvel im Süden der Niederlande: In betrunkenem Zustand soll ein 34-Jähriger am Freitag hier Mitarbeiter eines Flüchtlingsheimes gewarnt haben: Er besitze Handgranaten und werde nicht zögern, diese auch gegen Migranten einzusetzen, soll er gedroht haben.

Die Helfer alarmierten sofort die Polizei, die daraufhin den Tatverdächtigen festnahm. Während der Ermittlungen entdeckten die Fahnder ein Waffenversteck in einem Naturschutzgebiet - darin zehn Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg.

Laut "Telegraaf" wurde eine der Granaten am Freitag kontrolliert gezündet. In der Wohnung des Mannes, der aus einer kleinen Gemeinde in der niederländischen Provinz Nordbrabant stammt, sei außerdem Munition gefunden worden. Gegen den 34-Jährigen wurde ein Strafverfahren eröffnet.

ala/dpa

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