Frachter einer deutschen Reederei Piraten lassen entführte Seeleute frei

Die Geiselnahme ist beendet: Fünf vor der nigerianischen Küste verschleppte Seeleute einer deutschen Reederei sind wieder auf freiem Fuß. Ob Lösegeld an die Piraten gezahlt wurde, ist nicht bekannt.


Emden - Der Überfall geschah Ende April vor der Küste Nigerias. Schwerbewaffnete Piraten griffen den Frachter "City of Xiamen" einer deutschen Reederei an und nahmen fünf Menschen als Geiseln. Mittlerweile sind die russischen und polnischen Seeleute wieder in Freiheit. Das teilte die Emder Reederei Sunship Schiffahrtskontor mit.

Die Entführungsopfer seien trotz widriger Umstände während ihrer Geiselnahme wohlauf, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Sie seien bereits in ihre Heimat zu ihren Familien zurückgekehrt. Über Lösegeldforderungen oder Zahlungen an die Piraten wurde nichts bekannt.

Piraterie ist seit langem ein Problem vor der Küste Nigerias, das der wichtigste Erdölproduzent der Region ist. In den vergangenen Jahren mehrten sich aber auch die Übergriffe vor den Nachbarländern. Nigeria und Benin starteten gemeinsame Patrouillen, um die Piraten zu bekämpfen.

wit/AFP/Reuters



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