Verbrechen in Norwegen Deutscher gesteht Tötung seiner Ehefrau

Der Fall einer vermissten Hamburgerin in Norwegen scheint aufgeklärt: Der Mann der zweifachen Mutter hat zugegeben, seine Frau getötet zu haben. Er hatte sie als vermisst gemeldet, sich dann aber in Widersprüche verstrickt.

Südnorwegische Provinz Rogaland: Ermittler finden Frauenleiche im Lysefjord
Corbis

Südnorwegische Provinz Rogaland: Ermittler finden Frauenleiche im Lysefjord


Oslo - Ein in Norwegen lebender Deutscher hat gestanden, seine seit Ostern vermisste deutsche Ehefrau umgebracht zu haben. Thomas M. habe eingeräumt, die 36-Jährige getötet und in einen Fjord geworfen zu haben, sagte eine Polizeisprecherin. Zuvor hatten die Ermittler eine Frauenleiche aus dem Lysefjord im Südwesten des Landes geborgen.

Endgültig identifiziert ist die Tote noch nicht. Die Polizei geht aber davon aus, dass es sich bei der Leiche um die zweifache Mutter aus Hamburg handelt. Ihr 34 Jahre alter Ehemann ist schon länger verdächtig, weil er sich bei Befragungen in Widersprüche verwickelte. Er hatte die Tat in Untersuchungshaft zuvor aber abgestritten.

M. hatte seine Frau Agnes drei Tage nach ihrem Verschwinden vermisst gemeldet. Kollegen der Frau hatten norwegischen Medien erzählt, dass sie sich von ihrem Mann habe trennen wollen.

wit/dpa



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