Berlin: 33-Jährige vergewaltigt und schwer verletzt - zwei Festnahmen

Zwei Männer sollen in einem leeren Haus in Berlin eine obdachlose Frau vergewaltigt und misshandelt haben. Die 33-Jährige wurde so schwer verletzt, dass sie zeitweise in Lebensgefahr schwebte. Die Polizei fand die Tatverdächtigen neben dem Opfer.

Berlin - In einer bitterkalten Nacht suchte sie Schutz in einem leerstehenden Haus und wurde dort zum Opfer: Eine obdachlose 33-Jährige ist in Berlin Moabit misshandelt und vergewaltigt worden. "Sie war so schwer verletzt, dass sie zeitweise in Lebensgefahr schwebte", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Der Vorfall hatte sich laut Polizei am Samstagabend ereignet. Kurz vor 23 Uhr sei ein Notruf eingegangen, dass eine Frau in einer Wohnung in der Rostocker Straße Hilfe benötige. In dem leerstehenden Gebäude, das zurzeit von Obdachlosen genutzt wird, fanden Polizisten die schwer verletzte Frau. Die 33-Jährige wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Außerdem fanden die Beamten in der Wohnung die zwei mutmaßlichen Täter. Die betrunkenen Männer im Alter von 36 und 39 Jahren sollen sich unter massiver Gewalteinwirkung an der Frau vergangen haben und sie gemeinschaftlich vergewaltigt haben.

Laut "BZ" hatte einer der wenigen Mieter des heruntergekommenen Altbaus Schmerzensschreie gehört und die Polizei alarmiert. Den Beamten habe sich ein eindeutiges und erschütterndes Bild geboten. Die mutmaßlichen Vergewaltiger sollen dem Blatt zufolge noch neben dem Opfer gehockt haben.

Die Tatverdächtigen, die ebenfalls keinen festen Wohnsitz haben, wurden festgenommen und sollten noch am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt werden. Laut "BZ" haben sich die Männer noch nicht zur Tat geäußert.

In der Nacht zu Samstag hatten Meteorologen in der Hauptstadtregion mit minus 15 Grad die bislang kälteste Nacht des Winters registriert.

Seit Dezember erschüttert ein Vergewaltigungsfall aus Indien die Welt. Eine junge Frau wurde in einem Bus von einer Gruppe Männer misshandelt, vergewaltigt und so schwer verletzt, dass sie starb. Die sechs Tatverdächtigen stehen derzeit in Delhi vor Gericht.

siu/dapd

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