Radarfalle in Bayern Motorradfahrer mit Tempo 242 geblitzt und unerkannt entkommen

In der Oberpfalz ist ein Motorradfahrer mehr als 140 Kilometer pro Stunde zu schnell gefahren. Die Chancen der Polizei, den Raser zu schnappen? Schlecht.


Ein Motorradfahrer ist mit 242 Stundenkilometern auf einer Bundesstraße in der Oberpfalz geblitzt werden - und könnte einer Strafe entgehen. Der Fahrer sei nur von vorne fotografiert worden, sagte ein Sprecher der Regensburger Verkehrspolizei dem Bayerischen Rundfunk. Damit sei das hinten an der Maschine angebrachte Kennzeichen nicht bekannt.

Wie die Polizei zuvor mitgeteilt hatte, hätte der Biker eigentlich ein Bußgeld von 1200 Euro, zwei Verkehrssünderpunkte und drei Monate Fahrverbot bekommen sollen. Der Raser war am Samstag auf der Bundesstraße 16 geblitzt worden, dort sind 100 Stundenkilometer erlaubt.

Am selben Tag war in Schwaben bei Asbach-Bäumenheim ein weiterer Motorradraser gleich zwei Mal in eine Radarfalle getappt - einmal mit 221 Stundenkilometern. Weil bei dieser Kontrolle auch das Nummernschild aufgenommen wurde, hofft die Polizei, dass sie den Fahrer identifizieren kann.

Video: Kampf gegen Tempo-Rowdys

SPIEGEL TV

apr/dpa



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