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Oytal bei Oberstdorf: Rätsel um ausgebranntes Auto in 1400 Meter Höhe

Ausgebranntes Auto im Oytal bei Oberstdorf: "Nur sehr schwer erreichbare Stelle" Zur Großansicht
DPA

Ausgebranntes Auto im Oytal bei Oberstdorf: "Nur sehr schwer erreichbare Stelle"

In den Allgäuer Bergen ist ein ausgebrannter Smart entdeckt worden - an einer laut Ermittlern "nur sehr schwer erreichbaren Stelle". Der Fund gibt der Polizei gleich mehrere Rätsel auf.

Wem gehört das Auto? Wie kommt es in ein trockenes Bachbett in den Allgäuer Bergen auf etwa 1400 Meter Höhe? Warum geriet der Kleinwagen dort in Brand? Viele Fragen, auf die die Polizei bislang keine Antwort hat.

Ein Wanderer hatte am Sonntagabend den ausgebrannten Smart im Oytal bei Oberstdorf gefunden. Laut Polizei entdeckte der Mann den Kleinwagen an einer "nur sehr schwer erreichbaren Stelle". Die Ermittler suchten daraufhin die Umgebung des Autowracks ab, fanden aber weder einen Verletzten noch eine Leiche.

Inzwischen ist es der Polizei gelungen, die am Fahrzeug angebrachten und stark verbrannten Kennzeichen zu rekonstruieren. Diese seien jedoch nicht für diesen Smart, sondern für einen VW Golf ausgegeben worden, teilten die Ermittler mit. Die Kennzeichen wurden demnach Anfang November auf einem Parkplatz in Ulm gestohlen. Der letzte Eigentümer des Fahrzeuges ist ebenso unbekannt wie der letzte Nutzer.

Die Oberstdorfer Polizei sucht nun nach Zeugen des Vorfalls. Hinweise nimmt sie unter der Rufnummer 08322/96040 entgegen.

wit

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