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Volksverhetzung: NPD-Funktionär wegen Nazi-Tattoo zu Bewährungsstrafe verurteilt

Nazi-Tattoo im Schwimmbad: NPD-Mann verurteilt Zur Großansicht
AP/ Alexander Marguier

Nazi-Tattoo im Schwimmbad: NPD-Mann verurteilt

Ein 27-jähriger NPD-Abgeordneter zeigte im Schwimmbad ein Tattoo mit den Umrissen eines KZ. Die Staatsanwaltschaft forderte zehn Monate Haft. Doch das Gericht urteilte milder.

Im Prozess um ein öffentlich gezeigtes Nazi-Tattoo ist der Angeklagte wegen Volksverhetzung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Vor dem Amtsgericht Oranienburg bei Berlin hatte der 27-Jährige zugegeben, die Tätowierung mit den Umrissen eines Konzentrationslagers und dem Schriftzug "Jedem das Seine" in einem Schwimmbad gezeigt zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte zehn Monate Haft ohne Bewährung gefordert, der Verteidiger auf Freispruch plädiert. Der Mann ist wegen Körperverletzung vorbestraft. Er sitzt für die rechtsextreme NPD im Kreistag Barnim.

Der Vorfall geschah Ende November in einem Spaßbad in Oranienburg. Einem Gast war das Tattoo aufgefallen, daraufhin wurde der Mann aus dem Bad verwiesen. Der Schriftzug "Jedem das Seine" stand am Haupttor des früheren KZ Buchenwald bei Weimar.

sms/dpa

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