Osmanen Germania Türkischer Geheimdienst hat offenbar Einfluss auf Rockerklub

Der Rockerklub Osmanen Germania ist schnell auf mehr als tausend Mitglieder angewachsen. Nach Informationen des SPIEGEL mischt offenbar der türkische Geheimdienst MIT bei der Gruppe mit.

Rockergruppe "Osmanen Germania"
DPA

Rockergruppe "Osmanen Germania"


Der türkische Geheimdienst MIT übt nach Informationen des SPIEGEL offenbar Einfluss auf den rapide wachsenden Rockerklub Osmanen Germania in Deutschland aus. Dafür spreche laut deutschen Regierungskreisen die politische Ausrichtung maßgeblicher Mitglieder der türkisch-nationalistischen Organisation. So agitierten Anhänger des Klubs auf Demonstrationen und im Internet aggressiv gegen kurdische Gruppen und die Gülen-Sekte. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

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Mehr als tausend Personen gehören dem Rockerklub an, der in dieser Form erst im Frühjahr 2015 gegründet wurde. Die in der Öffentlichkeit martialisch auftretenden "Osmanen" bestreiten, nationalistisch zu sein. Auch habe man "nicht die geringste Verbindung zu kriminellen Machenschaften", heißt es in einer Stellungnahme.

Sicherheitsbehörden beobachten die "Osmanen" seit geraumer Zeit, denn sie vermuten hinter deren Aktivitäten mehr als nur reine Jugendarbeit, von der die boxbegeisterten Mitglieder in öffentlichen Publikationen immer wieder sprechen.

Im November durchsuchten rund 1500 Polizeibeamte in mehreren Bundesländern Objekte der Rocker, sie beschlagnahmten Waffen, Munition und Drogen.

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