17 Tote an Schule in Florida Früherer FBI-Ermittler bricht on air in Tränen aus

Der tödliche Angriff auf eine Schule in Florida hat einen langjährigen FBI-Ermittler aus der Fassung gebracht - live im Fernsehen.


Es ist der dritte brutale Angriff dieser Art auf innerhalb weniger Monate: Nachdem Einzeltäter in Las Vegas und Sutherland Springs Dutzende unschuldige Menschen erschossen haben, tötete ein 19-Jähriger am Valentinstag 17 Menschen an einer Schule in Florida. Der Fall löst in den USA blankes Entsetzen aus, wie das Beispiel eines Polizisten - stellvertretend für viele andere - zeigte.

Der langjährige FBI-Ermittler verlor die Fassung, als er den tödlichen Angriff auf die Schule in Florida live beim Fernsehsender CNN kommentieren sollte. "Ich habe zehn Neffen und Nichten", sagte Philip Mudd mit zitternder Stimme. "Wann werden wir diesen Wahnsinn endlich stoppen?" Mudd wendet sich schließlich an den Moderator Wolf Blitzer: "Ich kann das nicht, Wolf. Es tut mir leid."

Der 19-jährige Schütze hatte eine halbautomatische Waffe mit in die Marjory Stoneman Douglas High School in Florida gebracht. Er soll einen Feueralarm ausgelöst haben, wie Senator Bill Nelson erklärte. Unter einer Gasmaske geschützt, habe er Rauchbomben gezündet und dann das Feuer auf die fliehenden Schüler und Lehrer eröffnet. Der Täter wurde schließlich festgenommen und abgeführt.

fok/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.