Nacktfotos in Machu Picchu Peruanische Polizei vertreibt drei Touristen

Drei Urlauber, darunter ein Deutscher, haben nackt in der historischen Inka-Stadt Machu Picchu posiert. Die Polizei reagierte umgehend.

Machu Picchu in Peru
imago / robertharding

Machu Picchu in Peru


Die peruanische Polizei hat drei Touristen wegen Nacktfotos aus der historischen Inkastadt Machu Picchu verwiesen. Die Besucher hätten ihre Hosen ausgezogen und entblößt für Fotos posiert, sagte ein Polizeisprecher. Da dieses Verhalten in Machu Picchu untersagt sei, seien die Touristen weggeschickt, aber nicht festgenommen worden.

Unter den Touristen befanden sich ein 21-jähriger Deutscher, ein 24-jähriger Schweizer und ein 26-jähriger Niederländer. In Machu Picchu war es in den vergangenen Jahren immer wieder zu ungebührlichem Verhalten von Besuchern gekommen. Wegen des Trends zu Nacktfotos waren die Kontrollen von den Behörden verschärft worden.

Die im 15. Jahrhundert vom Inkaherrscher Pachacútec erbaute Stätte war im Juli 1911 vom US-Archäologen Hiram Bingham für die Wissenschaft entdeckt worden. Heute gehören die Ruinen zu den bekanntesten archäologischen Stätten der Welt. Im Jahr 1983 wurde die Inkastadt in das Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen. Sie liegt auf einem Bergrücken in einer Höhe von 2500 Metern.

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jpz/dpa



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