Piraten vor der Elfenbeinküste Gekaperter Öltanker wieder frei

Befreiung nach vier Tagen: Ein von Piraten vor der Elfenbeinküste gekaperter Öltanker ist nicht mehr in der Gewalt der Kriminellen. Die 17 Crewmitglieder sind am Leben, zwei Männer wurden verletzt. Der Eigner hatte am Sonntag den Kontakt zum Schiff verloren.

"M/T Gascoigne" (Archivaufnahme): Gekapert vor der Elfenbeinküste
AFP/HERVE MAHE

"M/T Gascoigne" (Archivaufnahme): Gekapert vor der Elfenbeinküste


Yamoussoukro - Der französische Frachter, den Piraten vor der Elfenbeinküste in ihre Gewalt gebracht hatten, ist wieder frei. Dies teilte der Eigner, die Reederei SEA Tankers, am Mittwoch mit. Von den 17 Crewmitgliedern der "M/T Gascogne" seien zwei verletzt worden.

Das Schiff war am Sonntag als vermisst gemeldet worden. Wie die Piraten vertrieben wurden, teilte die Reederei nicht mit. In der Pressemitteilung dankte SEA Tankers "der Marine, den staatlichen Behörden und allen Personen, die mitgeholfen haben, dass dieser Vorfall ein gutes Ende gefunden hat".

Zuletzt hatten Piraten im Golf von Guinea mit einigen Angriffen auf sich aufmerksam gemacht. Im Vergleich zu den somalischen Piraten gehen die Kriminellen im Westen Afrikas noch brutaler vor. Die Lloyd's Market Association, eine Dachorganisation von Versicherern, setzte im vergangenen Jahr die Gewässer vor Nigeria, Benin und anderen Nachbarstaaten auf dieselbe Risikostufe wie Somalia.

bim/AP/Reuters



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