Wohnhausbrand in Plauen Ermittler verhaften mutmaßlichen Brandstifter

Zwei Menschen kamen ums Leben: Die Polizei geht davon aus, dass hinter dem tödlichen Feuer von Plauen Brandstiftung steckt. Ein Zeuge verstrickte sich in Widersprüche.

Brandort in Plauen
DPA

Brandort in Plauen


Nach einem Feuer in einem Wohnhaus im sächsischen Plauen mit zwei Toten sitzt ein Mann als mutmaßlicher Brandstifter in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Zwickau mitteilten, räumte der 26-Jährige die Tat ein. Das Motiv liege in "zwischenmenschlichen Streitigkeiten".

Der Brand war am Montagmorgen im Dachgeschoss des fünfgeschossigen Hauses ausgebrochen. Die beiden Todesopfer seien an den "unmittelbaren Brandfolgen" gestorben, hieß es. Auch sechs Hunde kamen um.

Ein 23-jähriger Mann wurde bei dem Brand schwer verletzt. Aus den darunterliegenden Wohnungen konnten sich die Bewohner selbst in Sicherheit bringen. Drei von ihnen erlitten leichte Verletzungen.

Der mutmaßliche Täter, der in Dresden lebt, war von den Ermittlern zunächst als Zeuge gesucht worden. Eine Frau aus dem Haus hatte angegeben, dass er sich vor dem Feuer in der betroffenen Wohnung aufgehalten habe. Bei seiner Befragung verwickelte er sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft in Widersprüche. Dann sei er als Beschuldigter vernommen worden - und habe die Brandstiftung zugegeben.

apr/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.