Amoklauf in Newtown Aufregung um angebliche Bombendrohung gegen Kirche

Entwarnung nach einer angeblichen Bombendrohung in Newtown: Ein Gedenkgottesdienst für die Opfer des Amoklaufs musste unterbrochen werden, die Polizei räumte die Kirche und brachte Hunderte Trauernde ins Freie.

Sondereinsatzkräfte in Newtown: Kirche geräumt
REUTERS

Sondereinsatzkräfte in Newtown: Kirche geräumt


Newtown - Trauernde Menschen hatten sich in der katholischen Kirche St. Rose of Lima in Newtown versammelt, um den Toten des Amoklaufs von Freitag zu gedenken. Doch der Gottesdienst musste plötzlich unterbrochen werden: wegen einer Bombendrohung.

Die Polizei evakuierte die Kirche, ein Sondereinsatzkommando der Polizei rückte an. Teams suchten die Kirche sowie ein angrenzendes Gebäude ab, während die Kirchenglocken unablässig läuteten. Schließlich gaben die Sicherheitskräfte Entwarnung, berichten CNN und die lokale Zeitung "Hartfort Courant". Das Gotteshaus liegt etwas mehr als einen Kilometer von der Sandy-Hook-Grundschule entfernt, wo der Attentäter Adam Lanza seine grausame Tat beging.

Am Freitagmorgen drang Lanza gewaltsam in die Sandy-Hook-Grundschule in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut ein. Er hatte zuvor seine Mutter erschossen. In der Schule erschoss er 20 Kinder und sechs Erwachsene. Dann tötete er sich selbst. Wie Augenzeugen den schrecklichen Tag erlebten, lesen Sie hier.

US-Präsident Barack Obama wollte am Sonntagabend (Ortszeit) an einer Gedenkfeier in Newtown teilnehmen.

kgp/Reuters



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