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Prozess wegen Körperverletzung: Freispruch für Rapper Kollegah aus Mangel an Beweisen

Kollegah im Amtsgericht in Laufen: Freispruch aus Mangel an Beweisen Zur Großansicht
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Kollegah im Amtsgericht in Laufen: Freispruch aus Mangel an Beweisen

Er war angeklagt wegen gefährlicher Körperverletzung, soll zwei Männer niedergeschlagen haben: Jetzt wurde Rapper Kollegah von einem Gericht in Bayern von den Vorwürfen freigesprochen.

Laufen - Freispruch für den deutschen Rapper Felix Blume, alias Kollegah: Nach Überzeugung des Amtsgerichts Laufen ist es nicht erwiesen, dass der 30-Jährige zwei Männer zusammengeschlagen hat. Das Schöffengericht sprach den Musiker nach zwei Prozesstagen mangels Beweisen frei.

Die Staatsanwaltschaft war davon ausgegangen, dass der Jurastudent Ende Juni 2013 einen Discobesucher nach einem Auftritt in Freilassing niederschlug und dessen zu Hilfe eilendem Bekannten das Nasenbein brach. Die Staatsanwältin hatte eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren ohne Bewährung gefordert, der Verteidiger auf Freispruch plädiert. Die Anklagevertretung erklärte, gegen den Freispruch in Berufung gehen zu wollen.

Kollegahs Musik orientiert sich stark am Gangsta-Rap. Er wurde immer wieder scharf kritisiert für seine diskriminierenden Texte, in denen er Frauen oder Homosexuelle schwer beleidigt. Der Musiker selbst spricht von einer "humoristischen Seite des Rap": "Bei uns steht die Unterhaltung, der Humor und die Technik im Vordergrund: die Reimstrukturen, die Wortspiele, die Punchlines."

ala/dpa

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Zur Person
Kollegah, bürgerlich: Felix Antoine Blume und Jahrgang 1984, gehört seit einigen Jahren zur Spitze der deutschen Rap-Szene. Mit seinem Partner Farid Bang, bürgerlich: Farid Hamed El Abdellaoui und Jahrgang 1986, veröffentlichte er 2009 das Album "Jung, brutal, gutaussehend" ("JBG"). Mit dem zweiten "JBG"-Teil, der sich bereits in der ersten Woche 80.000 Mal verkaufte, gelangten die beiden im Februar 2013 auf Anhieb an die Spitze der deutschen Charts.


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