Großeinsatz der Polizei Razzia im Kölner Bordell "Pascha"

Polizisten waren am Dienstagabend im Kölner Hochhausbordell "Pascha" im Einsatz: Bei der Großrazzia ging es offenbar um Steuerdelikte.

Polizeieinsatz im "Pascha"
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Polizeieinsatz im "Pascha"


Im Kölner Erotik-Nachtclub "Pascha" hat es am Dienstagabend eine große Razzia gegeben. Mehr als 250 Einsatzkräfte seien beteiligt gewesen, sagte Staatsanwalt Rene Seppi. Zu den Hintergründen der Razzia äußerte er sich nicht.

Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" war auch das Kölner Steueramt vor Ort. Der WDR berichtet, Steuerfahnder hätten jedes Zimmer des Bordells durchsucht, es werde wegen Steuerdelikten ermittelt.

Die Großrazzia hatte gegen 20 Uhr begonnen und dauerte auch am späten Abend noch an. Das "Pascha", ein elfstöckiges Gebäude im Stadtteil Neuehrenfeld, nennt sich selbst auf seiner Website "das größte Laufhaus Europas".

Am Montag hatte das Augsburger Landgericht den Gründer des "Paschas" wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Bei diesem Urteil ging es allerdings nicht um das Kölner Bordell, sondern um einen Betrieb in München. Dem selbst ernannten "Bordell-König" gehören mehrere Einrichtungen im Rotlichtmilieu.

aar/dpa

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