Madrid - Bei einem Großeinsatz gegen ein europäisches Geldwäsche-Netz hat die spanische Polizei in Madrid 25 Millionen Euro beschlagnahmt und 20 Verdächtige festgenommen. Der Einsatz habe sich gegen "das größte Geldwäsche- und Drogenhandelnetzwerk in Europa" gerichtet, teilten die spanischen Ermittler am Montag in Madrid mit.
Nach ihren Angaben wurde in Spanien bei einer Razzia noch nie eine solch hohe Summe Bargeld gefunden. Die Scheine befanden sich demnach in dem Haus eines Geldwäschers in einem Versteck unter dem Fußboden.
Von den Festnahmen seien 16 in Spanien erfolgt, vier weitere in den USA. Dazu hatte die spanische Polizei mit der US-Bundespolizei FBI sowie mit den Justizbehörden in Miami im Bundesstaat Florida zusammengearbeitet. Das Geld stammte den Angaben zufolge aus dem Drogenhandel.
Neben dem Bargeld wurden 21 Immobilien in Spanien und vier weitere in den USA mit einem Gesamtwert von 75 Millionen Euro sowie 60 Fahrzeuge beschlagnahmt. Es sei eine der Methoden des Netzwerks gewesen, illegale Einnahmen durch den Kauf von Luxusautos zu waschen, erklärte die Polizei. Spanien ist eines der wichtigsten Einfallstore für die Lieferung von lateinamerikanischem Kokain und nordafrikanischem Haschisch nach Europa.
bim/AFP/AP
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