RB Leipzig Gefälschte Führerscheine - Keita muss geringere Strafe zahlen

Naby Keita soll gefälschte Führerscheine vorgelegt haben - und erhielt dafür eine Strafe von 415.000 Euro. Mit einem Leipziger Gericht hat der Fußballstar nun eine niedrigere Summe ausgehandelt.

Naby Keita
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Naby Keita


Fußballprofi Naby Keita hat seine Geldstrafe für gefälschte Führerscheine deutlich reduzieren können. Das berichten übereinstimmend die Nachrichtenagentur dpa und die "Leipziger Volkszeitung".

Der Mittelfeldstar vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig soll Anfang Dezember 2016 sowie sechs Wochen später jeweils gefälschte Führerscheine aus seiner Heimat Guinea vorgelegt haben. Deswegen hatte er im Februar wegen Urkundenfälschung eine Strafe von 415.000 Euro erhalten - nun milderte das Leipziger Amtsgericht diese Strafe auf 250.000 Euro ab.

Das Gericht habe die Strafe wegen Urkundenfälschung auf 50 Tagessätze zu je 5000 Euro festgesetzt, heißt es unter Berufung auf den Gerichtspräsidenten. Die Höhe richte sich nach dem Einkommen. RB Leipzig ließ eine Anfrage zu dem Fall bislang unbeantwortet.

Laut sächsischem Landeskriminalamt hatte es sich bei den Führerscheinen um Totalfälschungen gehandelt. Keitas Anwalt legte dennoch Einspruch gegen den Strafbefehl ein - die Strafe hielt er für zu hoch.

Keita war im Sommer 2016 nach zwei Jahren von Red Bull Salzburg nach Leipzig zum aktuellen Tabellenzweiten gewechselt. Nach der laufenden Spielzeit wird er für 70 Millionen Euro in die englische Premier League zum FC Liverpool wechseln.

Der deutsche Nationalspieler Marco Reus von Borussia Dortmund war 2014 ohne gültigen Führerschein erwischt worden und musste wegen Fahrens ohne Führerschein eine Strafe von 540.000 Euro zahlen.

apr/dpa



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