Fall Rebecca Polizei sucht erneut in Brandenburg nach vermisster Schülerin

Einsatzkräfte von Polizei und Technischem Hilfswerk suchen in einem Waldgebiet in Brandenburg wieder nach der 15-jährigen Rebecca. Auch drei Leichenspürhunde sind im Einsatz.

Einsatzkräfte in einem Waldgebiet im Landkreis Oder-Spree
DPA

Einsatzkräfte in einem Waldgebiet im Landkreis Oder-Spree


Im Fall der verschwundenen Rebecca hat die Berliner Polizei ihre Suche in Brandenburg abermals aufgenommen. An mehreren Stellen in der Nähe des Suchgebiets der vergangenen Woche bei Storkow sind erneut Kriminalpolizisten und Suchhunde unterwegs. Auch der nahe gelegene Wolziger See und sein Ufer sollen untersucht werden. Unterstützt werde die Mordkommission diesmal vom Technischen Hilfswerk (THW), sagte eine Sprecherin der Polizei.

25 Leute seien insgesamt im Einsatz, hieß es von der Polizei: Zwölf vom THW, außerdem Mitglieder der Mordkommission, Kriminaltechniker und Hundeführer mit drei Leichenspürhunden sowie einem weiteren Suchhund. Das THW habe "Spezialtechnik" dabei, sagte die Sprecherin. Weitere Angaben machte sie dazu aber nicht. "Es geht jetzt darum, sich auszutauschen und zu sehen, wo kann man noch mal intensiv suchen. Da hat das THW andere Erfahrungen als unsere Leute."

Die THW-Männer waren zeitweise mit Schaufeln und Rechen am und im Wald bei dem Ort Rieplos unterwegs. Dort bauten sie am Nachmittag auch eine Art kleinen Pavillon auf. Das Technische Hilfswerk (THW) soll auch Boote für den Einsatz auf dem See dabei haben, die Polizei bestätigte das nicht. Klar sei aber, dass der See in die Suche miteinbezogen werden müsse, hieß es.

Bereits von Donnerstag bis Samstag hatten eine Hundertschaft Polizisten und Experten mit Leichensuchhunden einen Wald bei dem Ort Kummersdorf durchkämmt. Ihre Suche blieb jedoch ergebnislos.

Hinweise aus der Bevölkerung sollen in die Gegend nahe der Autobahn zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) geführt haben. Das Auto des verdächtigen Schwagers des 15-jährigen Mädchens war am Tag des Verschwindens und am Tag danach auf der Autobahn erfasst worden.

Rebecca verschwand vor rund drei Wochen. Zuletzt war sie in der Wohnung ihrer Schwester und ihres Schwagers. Die Polizei geht davon aus, dass das Mädchen das Haus nicht verließ und dort getötet wurde. Weil das Auto des Schwagers an diesem und dem darauffolgenden Tag auf der Autobahn registriert wurde, bat die Polizei um Hinweise, die zu Hunderten eingingen.

bbr/dpa



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