kurz & krass Geprellter Kiffer zeigt Dealer an

Mann mit Joint
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Mann mit Joint


In Rostock kauft ein Mann ein Tütchen Marihuana. Glaubt er. Tatsächlich dreht ihm sein Dealer aber Grünschnitt an. Zeit für eine drastische Maßnahme.

In der Regel verbuchen Kiffer schlechten Shit wohl unter "dumm gelaufen". Der eine oder andere scheut sich aber offenbar nicht, unlauteres Geschäftsgebaren von Dealern zur Anzeige zu bringen - selbst wenn es Nachteile bringt.

In Rostock sorgte gerade ein Marihuana-Konsument für Schlagzeilen - und Gelächter. Der 43-Jährige tauchte am Montagnachmittag bei der Polizei auf und erklärte, er habe von einem Dealer statt Marihuana nur ein kleines Tütchen mit Grünschnitt erhalten.

Wie die Polizei mitteilte, soll der Geschädigte die Fake-Drogen in Naturalien bezahlt haben - mit einer Smartwatch. Dealer und Chronograf verschwanden, nur das Tütchen mit den schnöden Gräsern blieb.

Reaktionen auf Twitter ließen nicht lange auf sich warten: "Ernsthaft?! So blöde kann doch niemand sein", schrieb ein User. Ein anderer gab sich verständnisvoll: "Es muss auch dumme Menschen geben."

Zwar wird jetzt gegen den Kiffer wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Es läuft allerdings auch eine Anzeige gegen den Betrüger - allerdings nur auf seinen Vornamen, denn der volle Name ist dem Käufer leider nicht bekannt.

ala/dpa



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