Russland Mann tötet Freundin wegen Geschlechtsumwandlung

Als er erfuhr, dass seine künftige Braut früher ein Mann war, rastete er aus: Ein Russe hat seine Lebensgefährtin getötet, weil sie sich vor zwei Jahren einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte. Nach der Tat versuchte er sich selbst zu töten.


Moskau - Russische Medien berichten von einer grausamen Bluttat: Der Täter habe im russischen Wolgograd seine 30-jährige Freundin Camilla mit einem Gewehr getötet, schrieb die Boulevardzeitung "Twoi Den" unter Berufung auf Polizeikreise.

Dabei habe er genau auf ihre Geschlechtsorgane gezielt. Anschließend habe der Mann einen Abschiedsbrief geschrieben und versucht, sich das Leben zu nehmen, indem er sich die Pulsadern aufschlitzte. Der Selbstmordversuch scheiterte allerdings.

Laut "Twoi Den" hatte der 33-Jährige seiner Freundin kurz vor der Tat einen Heiratsantrag gemacht, nachdem sie zwei Jahre zusammengelebt hatten.

Da Camilla ablehnte, suchte der verärgerte Freund nach den Gründen und verschaffte sich Zugang zu ihren E-Mails. Dadurch habe er erfahren, dass seine Freundin noch vor zwei Jahren ein Mann gewesen sei und sich in Australien zur Frau umoperieren ließ, berichtete "Twoi Den". Diese Entdeckung habe den Mann völlig aus der Fassung gebracht.

han/AFP



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