Absperrung in der Innenstadt Schlafender Mann löst in Saarbrücken Großeinsatz aus

Ein Mann in Saarbrücken hat einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst - es hieß, er habe sich bewaffnet in einem Lokal verschanzt. Spezialkräfte fanden ihn schlafend im Keller des Restaurants.

Polizei und Rettungsdienste in Saarbrücken
DPA

Polizei und Rettungsdienste in Saarbrücken


Vier Stunden lang hat ein als psychisch auffällig bekannter Mann in Saarbrücken die Polizei in Atem gehalten. Zunächst hatten die Behörden mitgeteilt, der Mann sei bewaffnet und habe sich in einem Lokal in der Innenstadt verschanzt.

Es stellte sich indes heraus, dass der Mann laut Polizei nicht bewaffnet war. Er hatte auch niemanden bedroht - er sei am Ende des Einsatzes von Spezialkräften schlafend im Keller eines Restaurants in der Innenstadt gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher.

Der Mann arbeitete in dem Lokal. Er hatte am Morgen Putzkräfte nicht in das Gebäude gelassen - darauf verständigten sie die Polizei, wie ein Sprecher sagte. Da es bei dieser Alarmierung Hinweise auf eine Bewaffnung gegeben habe, sei es zum Großeinsatz mit einem Sondereinsatzkommando und einer mehrstündigen Absperrung in der Saarbrücker Innenstadt gekommen. Zeugen hatten berichtet, der blutverschmierte Mann habe eine Waffe.

Nachdem sie ihn geweckt hatten, brachten Polizisten den wegen einer leichten oberflächlichen Verletzung blutenden Mann in ein Krankenhaus. Dort sollte er auch psychisch begutachtet werden. Der Mann bleibe vorläufig in Gewahrsam, sagte der Polizeisprecher.

ulz/AFP/dpa



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