Sachsen Polizei beendet Rechtsrockkonzert nach Sieg-Heil-Rufen

Im sächsischen Ostritz haben Besucher eines Konzerts mit einschlägigen rechten Bands lautstark "Sieg Heil!" gebrüllt. Die Polizei beendete die Veranstaltung.

Polizisten im sächsischen Ostritz (Archivbild)
DPA

Polizisten im sächsischen Ostritz (Archivbild)


Hunderte Menschen hatten sich am Samstagabend in Ostritz in der Oberlausitz versammelt, um zwei rechte Szenebands live zu hören. Die beiden Gruppen traten auf dem Gelände eines ehemaligen Hotels auf.

Gegen Mitternacht hörten Polizisten und andere Zeugen aus der Veranstaltungshalle Sieg-Heil-Rufe. Zeitgleich beschwerten sich Anwohner über die Lautstärke. Die anwesenden Beamten forderten Verstärkung an. Nachdem diese eingetroffen war, beendete die Polizei gegen 1.10 Uhr das Konzert.

Der Staatsschutz ermittelt nun wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Die an der Grenze zu Polen gelegene 2300-Einwohner-Ortschaft Ostritz war wiederholt Schauplatz von Rechtsrockkonzerten. Zuletzt hatten sich Anfang November Tausende Bürger einem Neonazi-Festival in dem Ort widersetzt.

ala/dpa/AFP



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