Schüsse in San Diego Militärklinik meldet bewaffneten Angreifer - Patienten sollen "wegrennen oder kämpfen"

Im kalifornischen San Diego sollte eine Person mehrere Schüsse abgefeuert haben. Das Krankenhaus gab auf Facebook eine Warnung heraus - die sich später als Fehlalarm herausstellte.

Schüsse in Militärklinik: Das Naval Medical Center in San Diego
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Schüsse in Militärklinik: Das Naval Medical Center in San Diego


In einem US-Militärkrankenhaus sind offenbar Schüsse gefallen. Im Naval Medical Center in San Diego im Bundesstaat Kalifornien sei ein "aktiver Schütze" unterwegs, schrieb das Krankenhaus auf seiner Facebook-Seite. Der Vorfall stellte sich später offenbar als Fehlalarm heraus.

Angestellte und Patienten wurden aufgefordert, "wegzurennen, sich zu verstecken oder zu kämpfen". Die Lage ist noch unübersichtlich. Bislang ist unklar, ob es Verletzte oder gar Tote gibt. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP konnte ein Sprecher einen "aktiven Schützen" nicht bestätigen.

Der Nachrichtensender CNN berichtet unter Berufung auf einen Militärsprecher, dass gegen 8 Uhr (Ortszeit) mindestens drei Schüsse im Keller eines Gebäudes fielen, in dem sich ein Fitnesscenter und Soldatenunterkünfte befinden. Das Krankenhaus sei abgeriegelt worden. Die Kinderstation ist demnach gesichert, für die Patienten dort bestehe keine Gefahr.

**!ATTENTION!** An active shooter has just been been reported in building #26 at Naval Medical Center San Diego. All...

Posted by Naval Medical Center San Diego (NMCSD) on Dienstag, 26. Januar 2016
Der Sender Fox News berichtet unter Berufung auf einen Polizeisprecher, dass der Schütze mehrfach in die Luft, aber nicht auf Menschen feuerte.

In US-Militäreinrichtungen hat es in den vergangenen Jahren mehrere Vorfälle gegeben. Im September 2013 hatte ein offenbar psychisch kranker Marine-Reservist auf der Militärbasis Navy Yard in Washington zwölf Menschen erschossen. Im November 2009 hatte ein Militärpsychiater auf dem Stützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen erschossen, angeblich aus radikalislamischen Motiven.

gam/AFP/dpa

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