Schäferhund-Attacke: Hells-Angels-Boss übernimmt Verantwortung

Zwei wildgewordene Schäferhunde haben in Niedersachsen fünf Menschen teilweise schwer verletzt. Nun gab Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth zu: Die Tiere gehörten ihm. Er sei entsetzt, sagte der Rocker.

Hells Angel Hanebuth (Archiv): "Entsetzt und schockiert" Zur Großansicht
dapd

Hells Angel Hanebuth (Archiv): "Entsetzt und schockiert"

Hannover - Der Präsident der hannoverschen Hells Angels, Frank Hanebuth, hat die Verantwortung für eine gefährliche Beißattacke seiner Schäferhunde übernommen. Er sei "entsetzt und schockiert" über den Angriff, sagte Hanebuth der "Neuen Presse". Er übernehme mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln "Verantwortung für den Vorfall".

Hanebuth meldete sich am Freitag bei der Polizei, nachdem seine Schäferhunde fünf Menschen in der Wedemark nördlich von Hannover angefallen und teilweise schwer verletzt hatten. "Ich bedauere das sehr, was mit den Opfern geschehen ist", sagte Hanebuth.

Zum Zustand der beiden Schwerverletzten hatte die Polizei am Samstag keine neuen Informationen. "Sie werden weiter behandelt", sagte ein Sprecher. Die Polizei hatte die Tiere in der Nähe von Hanebuths Anwesen erschossen. "Ich kann mir nicht erklären, wie die Wachhunde abhauen konnten", sagte der Rocker der "Bild"-Zeitung. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

hut/dapd

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