Denver Ein Toter nach Schießerei auf Motorradshow

Im US-Bundesstaat Colorado ist auf einer Motorradshow ein Mann erschossen worden, sieben weitere Menschen wurden teils schwer verletzt. Hintergrund soll ein Streit unter Rockern sein.

Rocker unter Schock: Auf einer Motorradshow in Denver wurde ein Mann erschossen
REUTERS

Rocker unter Schock: Auf einer Motorradshow in Denver wurde ein Mann erschossen


Bei einer Schießerei auf einer Motorradshow in Denver im US-Bundesstaat Colorado ist ein Mensch ums Leben gekommen, sieben weitere wurden teils lebensgefährlich verletzt. Die Polizei vermutet eine Fehde zwischen zwei Rockerbanden als Auslöser der Gewalt.

Bis zu 50 Männer hätten sich auf einer Treppe geprügelt, dann seien plötzlich Schüsse gefallen, berichtete eine Augenzeugin der "Denver Post". Die Polizei nimmt an, dass es mindestens zwei Schützen gab.

Sieben Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt, die meisten wegen Schusswunden, einer sei mit Messerstichen verletzt worden, so die US-Zeitung. Drei Patienten schweben noch in Lebensgefahr.

Die "Colorado Motorcycle Expo" ist bei Familien beliebt. Zum Zeitpunkt der Schüsse, kurz vor 13 Uhr, hielten sich in der Veranstaltungshalle Tausende Menschen auf.

In den USA sterben jedes Jahr mehr als 30.000 Menschen durch Waffengewalt. US-Präsident Obama will schärfere Gesetze einführen, doch der politische Streit darüber wird seit Jahren erbittert geführt. Schätzungen zufolge befinden sich in den USA mehr als 300 Millionen Schusswaffen in Privathaushalten.

vet/dpa



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